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Framework Laptop 16 (2025) jetzt auch mit upgradebarer Nvidia-GPU erhältlich

Das modulare Notebook-Unternehmen Framework hat die zweite Generation seines Laptop 16 vorgestellt. Neben neuen AMD-Ryzen-AI-300-Prozessoren auf Basis der Zen-5-Architektur ist erstmals auch eine modulare Nvidia-GPU erhältlich. Damit erweitert Framework sein einzigartiges Upgrade-Ökosystem, das Laptops langlebiger und nachhaltiger machen soll.

Nvidia nun offiziell „an Bord“

Bei der ersten Generation des Laptop 16 war die Auswahl noch eingeschränkt: Nutzer konnten lediglich eine modulare AMD-Grafikkarte einsetzen, da Nvidia sich weigerte, entsprechende Chips für Framework freizugeben. Mit der neuen Generation hat sich das geändert – Nvidia ist nun Partner.

Die neue GPU-Option ist eine GeForce RTX 5070 Laptop GPU, die als eigenständiges GPU-Modul für 790 Euro angeboten wird. Das Modul lässt sich an der Rückseite des Geräts einklinken und ist voll kompatibel mit der bestehenden Laptop-16-Generation.

Framework selbst nennt noch keine Benchmarks, verspricht aber 30 bis 40 Prozent mehr Leistung in Spielen gegenüber der bisherigen AMD-Lösung.

Wahlfreiheit zwischen AMD und Nvidia

Für Nutzer, die lieber bei AMD bleiben, gibt es weiterhin die bekannte Radeon RX 7700S-Moduloption für 450 Euro. Beide Grafikkarten sind optionale Upgrades – wer darauf verzichtet, kann den Laptop auch nur mit der integrierten GPU der Ryzen-Prozessoren betreiben.

Das modulare Konzept erlaubt damit eine für den Laptop-Markt untypische Wahlfreiheit: Nutzer können nicht nur den Arbeitsspeicher und die SSD tauschen, sondern auch die Grafikkarte selbst.

Neue Prozessoren auf Zen-5-Basis

Neben den GPU-Upgrades liefert Framework den Laptop 16 jetzt mit aktuellen CPUs aus der AMD-Ryzen-AI-300-Serie:

  • Ryzen AI 7 350 (8 Kerne)
  • Ryzen AI 9 HX 370 (12 Kerne)

Beide Prozessoren basieren auf der Zen-5-Architektur und sind nicht nur in neuen Geräten erhältlich, sondern auch als Mainboard-Upgrades für bestehende Laptops.

Verbesserungen bei Konnektivität und Ausstattung

Die zweite Generation bringt zudem mehrere Detailverbesserungen:

  • Erweiterte Displayausgabe: nun vier statt drei Ausgänge über die sechs Erweiterungs-Ports.
  • Neue Webcam: identisch mit der verbesserten Kamera der aktuellen Framework Laptop 13.
  • Wi-Fi 7-Unterstützung: für schnellere und stabilere drahtlose Verbindungen.
  • Optionale USB-C-Ladegeräte bis 240 W: für maximale Leistungsreserven bei Nutzung mit externer GPU.

Preise und Verfügbarkeit

Framework bleibt seiner DIY-Strategie treu:

  • Basisversion (DIY, ohne RAM, SSD oder GPU): ab 1689 €
  • Vorkonfigurierte Version mit Ryzen AI 7 350, 16 GB RAM, 512 GB SSD: 2029 €
  • RTX-5070-GPU-Modul: 790 €
  • AMD-Radeon-RX-7700S-Modul: 450 €

Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Framework will die Geräte in Batches ausliefern; die ersten sollen im November 2025 versendet werden.

Bedeutung für den Laptop-Markt

Mit der RTX-5070-Option betritt Framework erstmals die High-End-Gaming- und Creator-Klasse. Damit konkurriert das Unternehmen nicht nur mit klassischen Herstellern wie Asus ROG oder Alienware, sondern hebt sich durch die Upgrade-Philosophie klar ab:

  • Nutzer können künftig GPU-Generationen austauschen, ohne ein komplett neues Notebook zu kaufen.
  • Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit stehen im Vordergrund – ein Konzept, das in der Branche bislang einzigartig bleibt.
  • Die Partnerschaft mit Nvidia könnte den Weg ebnen, dass auch künftige RTX-Generationen in Form modularer GPU-Upgrades erscheinen.

Framework etabliert sich als ernsthafte Alternative zu klassischen High-End-Laptops

Mit der zweiten Generation des Laptop 16 zeigt Framework, dass modulare Notebooks mehr sein können als ein Nischenprodukt. Durch die Kooperation mit Nvidia, die Einführung von Zen-5-CPUs und die weiterhin breite Upgrade-Unterstützung wird das Gerät zu einer ernsthaften Alternative für alle, die Wert auf Leistung, Langlebigkeit und individuelle Anpassbarkeit legen.

Für den Markt könnte das Modell wegweisend sein – denn wenn sich das Framework-Konzept durchsetzt, müsste sich die gesamte Laptop-Branche stärker mit Upgradebarkeit und Nachhaltigkeit befassen.